FlugzeugeTrump verschont die Luftfahrt – aus Eigennutz

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Triebwerksfertigung bei Rolls-Royce in Brandenburg: Ein Bauteil kann im Lauf der Produktion auch viermal über dieselbe Landesgrenze gehen.
Triebwerksfertigung bei Rolls-Royce in Brandenburg: Ein Bauteil kann im Lauf der Produktion auch viermal über dieselbe Landesgrenze gehen. Ralf Hirschberger

Im Handelsabkommen zwischen den USA und Europa ist der Luftfahrtsektor von Zöllen ausgenommen. Sie hätten die Branche womöglich zerstört – und vor allem amerikanischen Unternehmen geschadet.

Von Jens Flottau, Frankfurt

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Wenn die Erzählungen aus den vergangenen Monaten stimmen, dann lief es immer ungefähr so ab: Ein europäischer Luftfahrt-Manager, sagen wir Airbus-Chef Guillaume Faury, hätte infolge einer leichten Panikattacke bei einem Kollegen in den USA angerufen und um ein Lagebild gebeten. Ob Präsident Donald Trump wirklich Zölle in der Luftfahrt erheben wolle – einem Sektor, bei dem ein einzelnes Bauteil während der Produktion auch viermal über dieselbe Landesgrenze transportiert werden kann und dessen Struktur insgesamt deswegen wanke? Der Kollege, sagen wir der in Washington sehr einflussreiche GE-Aerospace-Chef Larry Culp, hätte dann versucht, seinen Geschäftspartner zu beruhigen, nach dem Motto: Lasst uns mal machen.

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