Kiel (dpa/lno) - Die Busfahrer im Nahverkehr in Schleswig-Holstein haben ihren viertägigen Warnstreik am Freitag fortgesetzt. Am vierten Tag werden wieder viele Busse privater Busunternehmen in den Depots bleiben, wie Verdi-Streikführer Karl-Heinz Pliete am Morgen sagte. Noch bis Betriebsschluss am Freitagabend soll der Warnstreik andauern.
Seit Dienstag steht der private Busverkehr im gesamten Tarifgebiet still. Hintergrund sind die stockenden Tarifverhandlungen mit dem Omnibus Verband Nord (OVN). Dieser hatte angeboten, rückwirkend vom 1. Januar 2020 bis zum 1. November 2021 die Löhne um insgesamt 200 Euro in vier Schritten zu erhöhen. Verdi dagegen fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 2,00 Euro pro Stunde rückwirkend zum 1. Januar