Ludwigshafen am RheinLudwigshafen: Abbruch der Hochstraße Süd im neuen Zeitplan

Stützkonstruktionen mit Baumstämmen stehen unter dem abgesperrten Teil der Hochstraße Süd.
Stützkonstruktionen mit Baumstämmen stehen unter dem abgesperrten Teil der Hochstraße Süd. (Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild)

Nach Verzögerungen wegen der Corona-Krise sieht sich die Stadt Ludwigshafen beim geplanten Teilabbruch der Hochstraße Süd allmählich wieder in der Spur. "Wir...

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Ludwigshafen (dpa/lrs) - Nach Verzögerungen wegen der Corona-Krise sieht sich die Stadt Ludwigshafen beim geplanten Teilabbruch der Hochstraße Süd allmählich wieder in der Spur. „Wir gehen davon aus, dass wir in dem zuletzt genannten Zeitplan sind“, teilte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck am Dienstag in der pfälzischen Stadt mit. „Im Moment geht alles seinen Gang.“

Die SPD-Politikerin hatte zuletzt gesagt, der Abbruch des ersten Abschnitts erfolge in der ersten Juli-Hälfte - falls alles planmäßig laufe. Wegen der Corona-Krise dürfen sich die Arbeitskolonnen auf der Baustelle nicht mischen, das schränkt den Ablauf ein. Die Vorbereitungen haben derzeit eine Verzögerung von drei Monaten.

Steinruck will die Bürgerinnen und Bürger der zweitgrößten Stadt in Rheinland-Pfalz wieder stärker an den Vorbereitungen zur Demontage der wichtigen Verkehrsverbindung beteiligen. „Wir bereiten parallel Bürgerinformationen zum weiteren Ablauf des Abrisses der Hochstraße Süd vor“, sagte sie. Allerdings stellten die Corona-Beschränkungen die Stadtverwaltung vor neue Herausforderungen. Persönliche Treffen wie in der Vergangenheit sind kaum möglich. Die Kommune arbeite an einem neuen Format, teilte die Oberbürgermeisterin mit.

Die Demontage des auf pilzförmigen Pfeilern ruhenden Abschnitts war nötig geworden, weil das Teilstück Statikern zufolge einzustürzen droht. Wegen Rissen in der Konstruktion war die Hochstraße Süd im August 2019 gesperrt worden. Die Süd-Trasse gilt mit der ebenfalls maroden Hochstraße Nord als zentrale Verkehrsachse der Region. Ludwigshafen hofft auf einen Neubau der Verkehrsverbindung bis 2025.

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