Thyssenkrupp-Chef Miguel López:„Wir glauben an die Zukunft des Stahls in Deutschland“

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Miguel López mit Schutzhelm und -brille: „Bislang liegen wir in allen Bereichen unter den Gewinnmargen unserer Wettbewerber“, klagt der Thyssenkrupp-Chef im Interview. (Foto: Oliver Berg/picture alliance/dpa; Bearbeitung: SZ)

Thyssenkrupp-Chef Miguel López will die Stahlsparte auf Grün trimmen und den Krisenkonzern profitabler machen – auch gegen Widerstände. Ein Gespräch darüber, was sich ändern muss und wieso man beim Klimaschutz mit dicken Brocken anfangen sollte.

Interview von Björn Finke, Lisa Nienhaus, Essen

Miguel Ángel López Borrego, 59, empfängt im zwölften Stock der Thyssenkrupp-Zentrale, der Blick geht über Essen auf das Ruhrgebiet: einige Schlote, viel Grau, aber auch viel Grün. Der Deutsch-Spanier ist seit einem Jahr Chef des M-Dax-Unternehmens, das Deutschlands größter Stahlkonzern ist. Thyssenkrupp betreibt aber auch Werften und ist als Automobilzulieferer, Maschinenbauer und Werkstoffhändler tätig. Der frühere Siemens-Manager will den Konzern profitabler machen und den Stahl grün. Er hat Stellenabbau verordnet und holt Investoren an Bord. Damit hat er sich Ärger mit der IG Metall eingehandelt.

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