Miguel Ángel López Borrego, 59, empfängt im zwölften Stock der Thyssenkrupp-Zentrale, der Blick geht über Essen auf das Ruhrgebiet: einige Schlote, viel Grau, aber auch viel Grün. Der Deutsch-Spanier ist seit einem Jahr Chef des M-Dax-Unternehmens, das Deutschlands größter Stahlkonzern ist. Thyssenkrupp betreibt aber auch Werften und ist als Automobilzulieferer, Maschinenbauer und Werkstoffhändler tätig. Der frühere Siemens-Manager will den Konzern profitabler machen und den Stahl grün. Er hat Stellenabbau verordnet und holt Investoren an Bord. Damit hat er sich Ärger mit der IG Metall eingehandelt.
Thyssenkrupp-Chef Miguel López„Wir glauben an die Zukunft des Stahls in Deutschland“
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Thyssenkrupp-Chef Miguel López will die Stahlsparte auf Grün trimmen und den Krisenkonzern profitabler machen – auch gegen Widerstände. Ein Gespräch darüber, was sich ändern muss und wieso man beim Klimaschutz mit dicken Brocken anfangen sollte.
Interview von Björn Finke, Lisa Nienhaus, Essen
