ThyssenkruppEs war einmal eine Industrie-Ikone

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Thyssenkrupps Zentrale in Essen: Der Mischkonzern will seine Sparten verselbständigen.
Thyssenkrupps Zentrale in Essen: Der Mischkonzern will seine Sparten verselbständigen.
Rolf Vennenbernd/dpa

Der Chef des kriselnden Mischkonzerns Thyssenkrupp will dessen Sparten verselbständigen. Aus der Zentrale wird so eine Holding. Kritiker befürchten eine Zerschlagung.

Von Björn Finke, Düsseldorf

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Aus der Industrie-Ikone soll eine schlanke Holdinggesellschaft werden – Kritiker sprechen gar von einer Zerschlagung: Der kriselnde Mischkonzern Thyssenkrupp will in den kommenden Jahren jede einzelne Sparte verselbständigen und reif für einen Börsengang oder den Einstieg eines Partners machen. Das MDax-Mitglied mit 96 000 Beschäftigten möchte dabei aber in der Regel die Mehrheit der Anteile behalten. Aus der Unternehmenszentrale in Essen soll eine reine Holding werden, bei der die Anteile liegen und die den eigenständigen Töchtern die strategische Linie vorgibt, wie es in einer Mitteilung von Montag heißt.

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