Großbritannien:Endlich mal ein Brexit-Vorteil - nur nicht für Sunak

Großbritannien: Blick auf die City of London, das Finanzzentrum der Stadt. Manche hier dürften sich freuen: Vom 31. Oktober an sind wieder Bonuszahlungen in unbegrenzter Höhe erlaubt.

Blick auf die City of London, das Finanzzentrum der Stadt. Manche hier dürften sich freuen: Vom 31. Oktober an sind wieder Bonuszahlungen in unbegrenzter Höhe erlaubt.

(Foto: Yann Tessier/Reuters)

London schafft die Obergrenze für Banker-Boni ab. Das wird Premier Rishi Sunak allerdings nicht dabei helfen, aus dem Umfragetief zu kommen. Ganz im Gegenteil.

Kommentar von Alexander Mühlauer, London

Wer verstehen will, warum Großbritannien nun die Obergrenze für Banker-Boni abschafft, muss ein gutes Jahr zurückspulen. Damals, im Herbst 2022, regierte eine Frau in Downing Street, die ihrem Land nicht weniger als ein Wirtschaftswunder versprochen hatte: Liz Truss. Sie wollte ein Land mit niedrigen Steuern, hohem Wachstum und maximaler unternehmerischer Freiheit. Doch nach nicht mal 50 Tagen musste Truss zurücktreten. Es war nicht nur die kürzeste Amtszeit in der langen Geschichte britischer Premiers, es war auch die unnötigste.

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