BerlinStudie: Vergesellschaftung kann Anstieg der Mieten bremsen

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Nirgendwo sonst in Deutschland steigen die Angebotsmieten so stark wie in der Hauptstadt.
Nirgendwo sonst in Deutschland steigen die Angebotsmieten so stark wie in der Hauptstadt.
Christophe Gateau/dpa

Zu teuer und nicht umsetzbar? Die Wohnungspläne der Linken in Berlin lösen viel Kritik aus. Ökonomen kommen zu dem Schluss: Eine Vergesellschaftung kann funktionieren. Es kommt aber darauf an, wie sie umgesetzt wird.

Von Leopold Zaak

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Das Hauptproblem in Berlin, das schreiben die Autoren der Studie gleich zu Beginn, könne eine Vergesellschaftung von Wohnungen nicht lösen: Es gibt dort schlicht zu wenige Wohnungen. Mit Enteignung entsteht keine einzige neue Wohnung – eins der häufigsten Argumente gegen das Vorhaben der Linkspartei. Die möchte die Bestände großer Wohnungsunternehmen vergesellschaften, sollte sie eine Landesregierung anführen. Betroffen wären etwa Vonovia und deren Tochterunternehmen Deutsche Wohnen. Insgesamt geht es dabei um mehr als 200 000 Wohnungen. Sie sollen, wie es die Linke formuliert, der Logik des Marktes entzogen werden.

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