Der Goldhase trägt seinen Namen nicht umsonst. Trotz unsicherer Weltlage, Klimawandel, sterbender Kakaobäume in Westafrika und einem US-Präsidenten, der mit Zöllen um sich wirft wie andere mit Süßigkeiten: Der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli verkündete am Dienstag in Kilchberg bei Zürich mal wieder mehr als solide Geschäftszahlen. Konkret handelt es sich dabei um ein Umsatzwachstum von 7,8 Prozent auf 5,47 Milliarden Schweizer Franken (CHF, gut 5,8 Milliarden Euro). Der Nettogewinn beträgt 672,3 Millionen CHF. Anleger können sich wahrscheinlich auf eine um 7,1 Prozent höhere Ausschüttung von 1500 CHF freuen und damit das alles auch so schön bleibt, kündigte die Geschäftsführung gleich noch eine weitere Preiserhöhung für das laufende Jahr an. Diese solle „im zweistelligen Bereich“ liegen, genau wollte sich das Management bei der Pressekonferenz nicht festlegen.
Lindt & SprüngliDie heile Osterhasen-Welt vom Zürichsee
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Lindt & Sprüngli präsentiert solide Geschäftszahlen, berichtet von seiner Dubai-Schokolade und sieht Donald Trumps Zölle eigentlich ganz entspannt. Über einen Schokoladenkonzern, der die Krisen der Welt möglichst kleinredet.
Von Nicolas Freund, Kilchberg