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Lidl-Konzern:Abfall-Unternehmen von Suez

Die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) darf nach einer Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter unter Auflagen bestimmte Unternehmen des Entsorgungskonzerns Suez in Deutschland und anderen Ländern übernehmen. Voraussetzung ist, dass das Leichtverpackungs-Sortiergeschäft von Suez in den Niederlanden verkauft wird, wie die EU-Kommission mitteilte. Die Schwarz-Gruppe drängt seit längerem auf den Müllmarkt. "Wettbewerb auf allen Ebenen der Recyclingkette ist wichtig für eine stärker kreislauforientierte Wirtschaft und die Verwirklichung der Ziele des Grünen Deals", sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. "Mit der Veräußerung der Suez-Sortieranlage in den Niederlanden kann die Übernahme unter Wahrung des wirksamen Wettbewerbs auf dem Markt für die Sortierung von Kunststoffabfällen in den Niederlanden vollzogen werden." Bei der Fusion geht es um die Übernahme bestimmter Unternehmen von Suez in Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden und Polen. Die Schwarz-Gruppe ist seit 2018 auf dem Abfallmarkt tätig.

© SZ vom 15.04.2021 / dpa
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