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Lebensmittel-Start-Up Conflictfood:Safran statt Opium

Ein afghanischer Bauer bei der Ernte. Wenn es nach Conflictfood geht, sollen mehr Waren aus krisengebeutelten Ländern vertrieben werden.

(Foto: AFP)

Ein junges Unternehmen in Berlin will im wahrsten Sinne des Wortes den Frieden kultivieren - und Lebensmittel vertreiben, die aus Krisengebieten stammen.

Salem El-Mogaddedi und sein Partner Gernot Würtenberger sind gerade von einer Geschäftsreise aus Israel, beziehungsweise den besetzten Gebieten, zurückgekehrt. In Dschenin, im Norden des Westjordanlandes, haben die Unternehmer, die sie seit Kurzem sind, einen Produzenten gefunden. Dessen Sesam- und Mandelöl werden die beiden demnächst vielleicht von Berlin aus online oder in ausgesuchten Geschäften verkaufen - wenn es zum Vertragsabschluss kommen sollte. Ursprünglich suchten sie jemanden, der Olivenöl herstellt. Aber es ist stark subventioniert, ihres wäre zu teuer und damit chancenlos gewesen. Aber symbolisch hätte Olivenöl natürlich gepasst.

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