Kriminalität:Wie NRW härter gegen Steuerhinterzieher vorgehen will

Kriminalität: Polizeifoto des Gangsters Al Capone, vermutlich aus dem Jahr 1931. Am Ende brachten ihn Steuervergehen ins Gefängnis.

Polizeifoto des Gangsters Al Capone, vermutlich aus dem Jahr 1931. Am Ende brachten ihn Steuervergehen ins Gefängnis.

(Foto: imago images/Leemage)

Mit einer neuen Behörde will das Landesfinanzministerium gegen Finanzbetrüger und Geldwäscher ermitteln. Was die Vorgehensweise so besonders macht.

Von Björn Finke, Düsseldorf

Marcus Optendrenk erklärt den Nutzen seiner Schöpfung, indem er auf einen berüchtigten Verbrecher verweist: "Al Capone wurde bei Steuerdelikten erwischt", sagt Nordrhein-Westfalens Finanzminister. Die Polizei bekam den amerikanischen Gangsterboss nicht wegen Mordes dran, aber wegen Steuerhinterziehung. Optendrenk stellte am Montag in Düsseldorf eine neue Landesbehörde vor, um große Fälle von Steuerbetrug und Geldwäsche schlagkräftiger bekämpfen zu können. Und das richtet sich auch gegen die organisierte Kriminalität, also etwa Clans oder Mafiagruppen, für die Steuervergehen nur ein Posten auf einer langen Liste von Verbrechen sind.

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