Finanzamt300 Millionen zusätzlich für die Staatskasse? Leider doch nicht

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Auf der Pornoplattform Onlyfans zeigen sich auch Darstellerinnern aus Nordrhein-Westfalen. Manche scheinen ihre Einnahmen nicht korrekt versteuert zu haben.
Auf der Pornoplattform Onlyfans zeigen sich auch Darstellerinnern aus Nordrhein-Westfalen. Manche scheinen ihre Einnahmen nicht korrekt versteuert zu haben. Jonathan Raa/Imago

„Wer mit Likes Millionen verdient, muss auch Steuern zahlen“: Das dachte sich die Finanzverwaltung in Nordrhein-Westfalen und nahm sich einige Influencer vor. Allerdings schürte ein Instagram-Beitrag der Behörde viel zu hohe Erwartungen.

Von Björn Finke, Düsseldorf

Influencer-Glanz – aber keine Steuern zahlen? Nicht mit uns.“ So zackig überschrieb Nordrhein-Westfalens Finanzverwaltung im Juli einen viel beachteten Beitrag im sozialen Netz Instagram. Das Medium passte zum Thema: Diese sogenannten Influencer und andere Menschen kassieren in sozialen Medien und auf Internet-Plattformen viel Geld mit Werbung und Abonnements, doch sie versteuern das offenbar nicht immer korrekt. Die Finanzverwaltung verkündete, dass Steuerfahnder des Landes gerade „ein Influencer-Datenpaket mit 6000 Datensätzen und einem möglichen Steuerschaden von 300 Millionen Euro“ prüften: „Wer mit Likes Millionen verdient, muss auch Steuern zahlen.“

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