Es gibt da so ein Vorhaben im Koalitionsvertrag, das gern als Paradebeispiel für Klientelpolitik genannt wird. Gemeint ist die geplante Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie. Zum ersten Januar 2026 soll die Steuer auf Speisen in Restaurants von 19 auf sieben Prozent gesenkt werden. Dann gilt für Essen in Gaststätten der gleiche Steuersatz wie für andere Lebensmittel, die die Deutschen so täglich brauchen: Kartoffeln zum Beispiel, Bratwurst, Milch oder Tierfutter. „Luxusgüter“ wie Babynahrung oder Hafermilch hingegen werden weiter mit 19 Prozent besteuert.
MehrwertsteuersenkungLars Klingbeil, der Restauranttester
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Gastronomen, die die geplante Mehrwertsteuersenkung selbst einstreichen? Geht gar nicht, findet Finanzminister Lars Klingbeil. Er will genau darauf achten, dass die Gäste davon profitieren. Fragt sich nur – wie eigentlich?
Von Sonja Salzburger
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