Guten Kaffee? Den gebe es hier im Büro nicht, sagt Ralph Hage. Aber wozu ist man schließlich Gründer einer eigenen Kaffeekette. Hage zückt sein Handy, bestellt Cappuccino und Cold Brew per App, ein paar Minuten später bringt sein Pressesprecher die Lieferung vorbei. Nicht mal drei Jahre ist es her, dass der 37-Jährige LAP Coffee gegründet hat. Mittlerweile betreibt er 27 Cafés in Berlin, München und Hamburg. Doch mit dem schnellen Wachstum kam auch der Hass. Seine Läden werden beschmiert, er selbst beschimpft und bedroht. Und die Frage ist: Warum eigentlich?
Kaffeekette LAP„Kaffee ist kein Hype. Kaffee ist Kultur“
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LAP polarisiert wie keine andere Kaffeekette in Deutschland. Gründer Ralph Hage versteht das nicht. Sein Kaffee ist billig und trendig. Wo also liegt das Problem?
Interview von Anna Lea Jakobs und Vivien Timmler, Berlin