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Obstanbau in Südtirol:Zank um Äpfel

Obst aus Südtirol hat einen guten Ruf und wird in viele europäische Länder geliefert. Deutschland ist der mit Abstand größte Importeur. Entsprechend sensibel reagieren die Bauern auf Kritik.

(Foto: Stefan Rotter/mauritius images)

Deutsche Umweltaktivisten, ein Buchautor und sein Verleger stehen in Bozen vor Gericht. Sie sollen den Ruf der Obstbauern geschädigt haben. Es geht um den Einsatz von Pestiziden - und um Meinungsfreiheit.

Von Uwe Ritzer, München/Bozen

Die Fotos fielen auf, zeigten sie doch ein anderes Südtirol, als es die dortigen Tourismusmanager in ihren Werbekampagnen propagieren. Da gab es keine saftig-grünen Hänge und Täler voller Obstplantagen und Weinberge zu sehen, stattdessen Bauern inmitten von Nebelschwaden aus Spritzmitteln, die sie über ihre Apfelbäume versprühen. Auf einem Protestplakat waren radelnde Menschen mit Gesichtsmasken und in weißen Schutzanzügen abgebildet. Um Corona ging es da nicht, sondern um Pestizide.

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