Landesbanken Die Investoren reich, die Länder arm

Überschicke Architektur als Zeichen von Großmannsucht: Die Zentrale der jetzt darbenden Nord-LB in Hannover.

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Amerikanische Finanzinvestoren haben bei der Privatisierung der HSH Nordbank ein erstaunlich gutes Geschäft gemacht - zulasten der Steuerzahler im Norden. Die Geschichte könnte sich bei der Nord-LB wiederholen.

Von Meike Schreiber, Frankfurt

In Hannover wäre wohl niemand beleidigt, würde man die dortige Landesbank als Ladenhüter bezeichnen. Weil die Nord-LB frisches Kapital braucht, sucht Niedersachsen als Haupteigentümer Investoren. Viele Interessenten gibt es nicht, weswegen sich die Sache bis ins neue Jahr zieht. Übrig sind nur noch Finanzinvestoren wie Cerberus oder Centerbridge aus den USA. Andere heimische Banken, wie die Helaba oder die Commerzbank, sind vorerst wieder abgesprungen.

Was aber erhoffen sich Investoren von einer angeschlagenen Landesbank? Es lohnt sich, in dieser Sache nach ...