MeinungKünstliche IntelligenzWie KI und menschliche Arbeit zusammenpassen

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Essay von Markus Zydra, Frankfurt

Lesezeit: 5 Min.

Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt: Segen oder Seuche?
Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt: Segen oder Seuche? Imago, Collage: Levin Gruber

KI schlägt eine Schneise in die Arbeitswelt, Algorithmen kapern menschliche Jobs. Die Politik muss den epochalen Umbruch steuern, sonst droht Klassenkampf.

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Menschen machen sich seit jeher Gedanken über die Zukunft, und Künstler haben diese Gedanken in ihren Werken verarbeitet. Der Regisseur Fritz Lang blickte 1926 mit der Produktion des Stummfilm-Klassikers „Metropolis“ 100 Jahre voraus – in das Jahr 2026 – und entwarf in dem Epos über die futuristische Megastadt das Bild einer unmenschlichen Arbeitswelt. Lang zeichnete die Vision einer Klassengesellschaft: Eine elitäre Führungsschicht lebt luxuriös in Hochhäusern, während die ausgezehrte Arbeiterschaft tief unter der Erde schwere Maschinen bedient. Dabei griff er Erfahrungen seiner Zeit auf: In den 1920er-Jahren hatten Industrialisierung und technischer Fortschritt wie Elektrizität, Massenproduktion und Verbrennungsmotor bereits große Teile der Wirtschaft erfasst. „Metropolis“ projizierte diese Realität in eine dystopische Zukunft.

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