Künstliche Intelligenz hat viele Talente. Objektivität bei der Entscheidungsfindung gehört nicht dazu. Maschinenhirne haben nämlich Geschmäcker, Abneigungen, Vorlieben und Vorurteile - und zwar genau diejenigen, die sie aus den Datensätzen kennen, mit denen sie gefüttert werden. Ein Beispiel: Weil es bislang wenige Frauen in technischen Berufen gibt, denkt eine KI leicht, dass Frauen einfach nichts von Technik verstehen, und sortiert sie als Bewerberinnen aus.
Künstliche IntelligenzSoftware mit Vorurteilen
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Künstliche Intelligenz sortiert aus, was ihr ungewohnt erscheint - zum Beispiel Frauen für technische Berufe. Lässt sich das mit Gesetzen aufhalten? New York versucht es jetzt.
Von Kathrin Werner, München
