Tipp 1: Auf die Klimaanlage verzichten

Kühle Luft auf Knopfdruck - Klimageräte sind eine verlockende Angelegenheit. Je heißer der Sommer, umso besser verkaufen sie sich. Kompakte mobile Geräte kosten ab 200 Euro. Doch die Stromkosten liegen schnell höher als der Anschaffungspreis: Bis zu 90 Euro im Jahr kann die Kühlung kosten - das ist mehr als mancher Kühlschrank verbraucht, der an 365 Tagen im Jahr eingeschaltet bleibt. Wie viel Strom ein Klimagerät zieht, lässt sich am Energieeffizienz-Label erkennen; ein A sollte es mindestens sein.

Bei sogenannten Monogeräten muss außerdem immer ein Fenster gekippt bleiben, um die warme Luft über einen Schlauch aus dem Zimmer zu leiten. Das bedeutet: Von draußen strömt ständig neue Warmluft nach, die Klimaanlage muss ununterbrochen arbeiten. Bei Splitgeräten, die aus einem Außen- und einem Innenmodul bestehen, ist das nicht erforderlich. Dafür ist die Installation aufwendiger und in einer Mietwohnung oft nicht erlaubt.

Bild: REUTERS 4. August 2016, 06:432016-08-04 06:43:43 © SZ.de/edi