Es sind zwei Nachrichten, die kurz aufeinander folgten und die beispielhaft zeigen, dass das große Versprechen der Krypto-Jünger ein für alle Mal tot ist. In Deutschland meldete das Start-up Nuri, früher bekannt als Bitwala, Insolvenz an, was rund 500 000 Kunden und mehr als 300 Millionen Euro an verwaltetem Kapital betrifft. Nahezu gleichzeitig musste die Krypto-Börse Coinbase mit Sitz in den USA tiefrote Zahlen vermelden. 1,1 Milliarden Dollar Verlust fuhr das Unternehmen im zweiten Quartal ein, ein neuer Tiefpunkt für die Firma, die seit ihrem Börsendebüt fast 70 Prozent an Wert verloren hat.
MeinungBitcoin, Ether & Co.Das Krypto-Versprechen ist tot
Kommentar von Nils Wischmeyer
Lesezeit: 2 Min.

Die Kurse des Bitcoin und anderer Kryptowährungen brechen trotz Krise ein. Damit stellt sich die Frage nach ihrer Daseinsberechtigung.
Wit Olszewski/mauritius/ Alamy Stock PhotoDigitalwährungen sollten die letzte Bastion sein, wenn es an den Finanzmärkten mal wieder schlecht läuft. Die aktuelle Krise aber zeigt: Das waren sie noch nie - und werden es nie sein.
