Egal, ob in den Orient oder auf die Kanaren, nach Skandinavien oder in die Karibik, nach Asien oder Afrika – es scheint kaum noch Küstenregionen zu geben, die Urlauber nicht per Schiff erreichen können. Seit dem Ende der Corona-Pandemie erlebt die Kreuzfahrtbranche einen nie da gewesenen Boom. Der Branchenverband Clia erwartet 2026 fast 40 Millionen Passagiere, ein Plus von etwa fünf Prozent. Es werden immer größere und immer mehr Schiffe gebaut. Allein in diesem Jahr sollen weltweit 15 neue Kreuzfahrtschiffe zu Wasser gelassen werden. Laut dem Fachportal Cruisetickets wächst die weltweite Flotte damit von 428 auf 443 Schiffe, die Passagierkapazität erhöht sich um knapp sechs Prozent.
KreuzfahrtenRenditemaschinen auf hoher See
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Kreuzfahrten sind ein hoch lukratives Geschäft für Tourismusunternehmen. Warum das so ist – und wie Reisende nicht auf die Verkaufstricks der Reedereien hereinfallen.
Von Sonja Salzburger und Paulina Würminghausen, Hamburg/München

Kreuzfahrt-Boom:In Hamburg fürchten sie sich vor einem zweiten Venedig
Noch nie gab es so viele Passagiere wie jetzt. Die Frage ist nur, wer von diesem Boom wirklich profitiert – und ob nicht langsam alles zu viel wird. Ein Rundgang durch eine Stadt, die doch immer so stolz darauf war, das Tor zur Welt zu sein.
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