Großrazzia wegen KreditkartenbetrugsCodename: „Operation Chargeback“

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Bei einer Pressekonferenz in Wiesbaden haben Ermittler das Ausmaß des Falles präsentiert.
Bei einer Pressekonferenz in Wiesbaden haben Ermittler das Ausmaß des Falles präsentiert. (Foto: Timm Reichert/REUTERS)

BKA, Zoll, Bafin und die Staatsanwaltschaft Koblenz haben Gebäude auf der ganzen Welt durchsucht. Mutmaßliche Betrüger sollen mehr als 300 Millionen Euro von nichts ahnenden Opfern erbeutet und das Geld in Deutschland gewaschen haben.

Von Nils Heck, Claus Hulverscheidt und Meike Schreiber, Wiesbaden/Köln

Festnahmen, Mega-Razzia und der Verdacht auf einen Schaden im dreistelligen Millionenbereich: Deutschen Ermittlern ist ein Coup im Kampf gegen mutmaßliche Online-Betrüger gelungen. Am Dienstag durchkämmten unter anderem Ermittler des Bundeskriminalamts (BKA), der Financial Intelligence Unit des Zolls, der Finanzaufsicht Bafin und der Zentralstelle Cybercrime der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz Dutzende Gebäude in insgesamt neun Ländern. Allein in Deutschland ging es um 29 Objekte in Bayern, Berlin und weiteren Bundesländern. Rund 250 Einsatzkräfte waren den Tag über im Einsatz und sicherten Vermögenswerte in Höhe von 35 Millionen Euro.

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