Reformpaket der RegierungWarum die Attestpflicht vom ersten Fehltag an so umstritten ist

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Wenn Beschäftigte künftig gleich am ersten Tag persönlich zum Arzt müssen, um sich krankschreiben zu lassen, würden die Wartezimmer noch überfüllter, befürchten Ärzte.  (Symbolbild)
Wenn Beschäftigte künftig gleich am ersten Tag persönlich zum Arzt müssen, um sich krankschreiben zu lassen, würden die Wartezimmer noch überfüllter, befürchten Ärzte. (Symbolbild) IMAGO/MASKOT

Die Bundesregierung will die telefonische Krankschreibung abschaffen und ein ärztliches Attest früher verpflichtend machen. Was die Änderungen für Arbeitnehmer konkret bedeuten würden.

Von Tobias Bug, Georg Ismar und Leon Wenz

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Es ist aus dem Reformpaket der Bundesregierung der bisher größte Aufreger. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen künftig gleich am ersten Krankheitstag ein ärztliches Attest beim Arbeitgeber einreichen. Das betrifft rund 35 Millionen Menschen, alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hierzulande. Es soll auch nicht mehr möglich sein, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. „Die Zahl der Krankentage in Deutschland ist zu hoch“, sagte Kanzler Friedrich Merz (CDU) bei der Vorstellung des Pakets im Garten des Kanzleramts. Er hofft darauf, dass sich dadurch weniger Menschen krankmelden. Aber der Gegenwind ist beträchtlich.

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