MeinungRiskante Investments von KrankenkassenEin Skandal, der wütend macht

Kommentar von Nils Heck

Lesezeit: 2 Min.

Mutmaßlich 28 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben insgesamt wohl mehr als 500 Millionen Euro mit riskanten Investments in Immobilienfonds verloren.
Mutmaßlich 28 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben insgesamt wohl mehr als 500 Millionen Euro mit riskanten Investments in Immobilienfonds verloren. Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Krankenkassen haben bei riskanten Investments Hunderte Millionen an Beitragsgeldern verloren. Das war unnötig – und muss Konsequenzen haben.

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Die gesetzlichen Krankenversicherten stehen vor einer der größten Reformen der vergangenen Jahrzehnte. Weil das Geld nicht reicht, streicht die Politik allerlei Leistungen zusammen, Krankenhäuser müssen schließen, und womöglich müssen Beitragszahler bald so lange auf Termine warten, dass sie in der Zeit einfach selbst Medizin studieren könnten. Gleichzeitig steigen seit Jahren die Zusatzbeiträge für die Krankenkassen. Das heißt die Menschen bekommen immer weniger, für immer mehr Abgaben.

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