LebensmittelkonzernKraft Heinz will sich aufspalten

Kraft Heinz stellt derzeit sowohl Soßen als auch Lebensmittel her.
Kraft Heinz stellt derzeit sowohl Soßen als auch Lebensmittel her. (Foto: Gene J. Puskar/AP)
  • Der US-Lebensmittelkonzern Kraft Heinz will sich in der zweiten Hälfte 2026 in zwei börsennotierte Unternehmen aufspalten.
  • Eine Sparte soll sich auf Soßen konzentrieren, die andere auf Lebensmittel, um nach Jahren schwacher Umsätze wieder Wachstum zu erreichen.
  • Kraft Heinz kämpft wie andere Lebensmittelhersteller damit, dass Verbraucher zu gesünderen und günstigeren Produkten greifen.
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Damit will das US-Unternehmen wieder für Wachstum sorgen. Kraft Heinz kämpft derzeit wie andere Lebensmittelhersteller damit, dass Verbraucher zu gesünderen und günstigeren Produkten greifen.

Der US-Lebensmittelkonzern Kraft Heinz will sich in zwei börsennotierte Unternehmen aufspalten. Damit will das Unternehmen nach Jahren schwacher Umsätze wieder für Wachstum sorgen, wie der Hersteller von Ketchup und Frischkäse am Dienstag mitteilte. Eine Sparte soll sich auf das Geschäft mit Soßen konzentrieren, die andere auf Lebensmittel. Die steuerfreie Aufspaltung soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 abgeschlossen sein. Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um rund ein Prozent zu.

Das eine Unternehmen mit dem Namen „Global Taste Elevation Co“ soll Marken wie Heinz, Philadelphia und Kraft Mac & Cheese umfassen, die 2024 einen Umsatz von rund 15,4 Milliarden Dollar erwirtschafteten. Die andere Firma, „North American Grocery Co“, wird Marken wie Oscar Mayer und Kraft Singles bündeln, die zuletzt auf einen Umsatz von etwa 10,4 Milliarden Dollar kamen. „Die Marken von Kraft Heinz sind ikonisch und beliebt, aber die Komplexität unserer derzeitigen Struktur macht es schwierig, Kapital effektiv zu verteilen und in unseren vielversprechendsten Bereichen zu wachsen“, erklärte Verwaltungsratschef Miguel Patricio.

Kraft Heinz hat wie andere Lebensmittelhersteller damit zu kämpfen, dass Verbraucher zu gesünderen und günstigeren Produkten greifen. Im Mai hatte der Konzern erklärt, er prüfe Möglichkeiten für Fusionen und Übernahmen. Derweil verlor die Aktie in den vergangenen zwölf Monaten rund 21 Prozent an Wert und brockte dem Großaktionär Berkshire Hathaway von Starinvestor Warren Buffett Abschreibungen in Milliardenhöhe ein.

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