2006 deckt die Staatsanwaltschaft München einen Schmiergeldskandal beim Halbleiter-Hersteller Infineon auf. Das Landgericht München verurteilt in diesem Zusammenhang einen Sponsoring-Vermittler zu vier Jahren Haft. Er hatte Bestechungsgelder an hochrangige Infineon-Manager gezahlt. Allein Ex-Vorstandschef Ulrich Schumacher soll im Jahr 2003 insgesamt etwa 300.000 Dollar kassiert haben. Obwohl er dies abstreitet, wird im Januar 2009 gegen ihn Anklage wegen Bestechlichkeit erhoben.

Foto: Fahnen vor der Infineon-Zentrale in München, ddp

12. Mai 2009, 16:122009-05-12 16:12:00 ©