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Kontogebühren:Billiger wird's nicht

Illustration: Stefan Dimitrov

Nach der Postbank erhöhen nun auch die Hypo-Vereinsbank und mehrere Regionalbanken die Gebühren fürs Girokonto. Aber eine zertifizierte Vergleichswebsite, die Verbrauchern per Gesetz längst zusteht, lässt auf sich warten.

Die Zahl 17 kommt in der eineinhalb Seiten langen Pressemitteilung der Sparkasse Bochum gleich fünfmal vor. Es scheint so, als wolle das Geldinstitut etwas sehr deutlich klarstellen: Seit 17 Jahren habe man die Preise für das Girokonto für Privatkunden nicht erhöht, heißt es in dem Anfang August veröffentlichten Schreiben, jetzt machten unter anderem "die anhaltende Niedrigzinsphase" und "steigende Aufwendungen für höchste IT-Sicherheit" diesen Schritt notwendig. Von November an kostet das günstigste Kontomodell nicht mehr 2,25 Euro im Monat, sondern 3,50 Euro.

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