Konten in der Schweiz – Mobutu Sese Seko

Eine der korruptesten Diktaturen Afrikas errichtete Mobutu Sese Seko, als er von 1965 bis 1997 als Präsident der Demokratischen Republik Kongo - von 1971 bis 1997 unter dem Landesnamen Zaire - herrschte. Fünf Milliarden Dollar Privatvermögen soll er in der Zeit aufgebaut haben, rund acht Millionen Dollar schob er auf Konten in der Schweiz. Es dauerte ewig, bis die Verantwortlichen dort das Geld zurücktransferieren konnten - weil der Mobutu-Clan im Kongo immer noch über viel Einfluss verfügte.

Bild: dpa 12. Januar 2011, 10:402011-01-12 10:40:45 © sueddeutsche.de/aum