Konsumforscher:Weniger Geld für Geschenke

Die Bundesbürger planen nach Angaben des Konsumforschungsunternehmens GfK, dieses Jahr weniger Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben als noch 2020. Im Durchschnitt wollen die Verbraucherinnen und Verbraucher Geschenke für 325 Euro kaufen, das sind zwei Prozent weniger als vergangenes Jahr. Viele machten sich laut der GfK-Analyse wegen der Lieferengpässe und der andauernden vierten Pandemiewelle Sorgen. 37 Prozent der Befragten haben Käufe vorgezogen, um Lieferengpässe zu umgehen. Darunter sind besonders viele Eltern mit Kindern. Die GfK-Analyse zeigt, dass die Inflation nicht alle Bürger gleichermaßen trifft. Haushalte mit geringerem Haushaltseinkommen wollen demnach wegen gestiegener Preise für Gas und Benzin weniger für das Weihnachtsfest einkaufen. Die steigenden Lebenshaltungskosten schlagen bei ihnen direkt auf das Weihnachtsbudget durch. Das trifft laut GfK etwa auf die Hälfte der Bevölkerung zu. An Geschenken für Kinder wollen sie aber nicht sparen. Jeder Zehnte gab an, mehr für Spielsachen, darunter Brettspiele und Puzzles, auszugeben. Personen mit höherem Haushaltseinkommen gaben hingegen an, höhere Ausgaben als 2020 für Geschenke einzuplanen. Männer zeigten sich in der Befragung besonders spendierfreudig. Zwei Drittel wollen die Geschenke online einkaufen. Allerdings zeigen Daten anderer Firmen etwa zum abgelaufenen Rabatttag Black Friday, dass die Verbraucher insgesamt weniger konsumieren.

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