Konsum:Zimmerpflanzen-Boom hält an

Auch im zweiten Corona-Jahr haben sich die Verbraucherinnen und Verbraucher häufig mit Schnittblumen, Zimmerpflanzen und der Pflege des eigenen Gartens über die Härten der Pandemie hinweg getröstet. Die Ausgaben für Blumen und Zierpflanzen stiegen 2021 in Deutschland um 9,6 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro, wie der Zentralverband Gartenbau am Mittwoch mitteilte. Die Pro-Kopf-Ausgaben für Zierpflanzen stiegen damit um fast zehn Euro auf rund 124 Euro. Durchschnittlich gaben die Menschen demnach 60 Euro für Beet- und Balkonpflanzen, Stauden, Kräuter, Gehölze und Blumenzwiebeln aus, 20 Euro für Zimmerpflanzen und 44 Euro für Schnittblumen. Trotz der kräftigen Umsatzzuwächse blickt die Gartenbaubranche mit gemischten Gefühlen auf das vergangene Jahr zurück, weil auch Einkaufspreise für viele Vorprodukte gestiegen sind.

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