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Konjunktur:Weniger Insolvenzen

Trotz der Konjunkturflaute ist die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland im ersten Halbjahr gesunken. Sie nahm um 3,7 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 9604 ab, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. 2018 mussten so wenige Unternehmen wegen Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit den Gang zum Insolvenzrichter antreten wie seit 1999 nicht mehr. Mit der Konjunkturabkühlung steigt aber das Risiko, dass die positive Tendenz enden könnte, denn Deutschland droht eine Rezession. Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im ersten Halbjahr mit 1653 Fällen im Wirtschaftsbereich Handel, wozu auch Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen zählen. Im Baugewerbe wurden 1586 Insolvenzanträge gestellt, im Gastgewerbe 1143 sowie im Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen 1032.