Wirtschaftslage:Diese Krise ist sehr deutsch

Wirtschaftslage: Einigkeit in der Depression: Wirtschaftsminister Robert Habeck (links) findet die neue Wachstumsprognose "wirklich dramatisch schlecht", Finanzminister Christian Lindner nennt die Lage "peinlich" und "gefährlich".

Einigkeit in der Depression: Wirtschaftsminister Robert Habeck (links) findet die neue Wachstumsprognose "wirklich dramatisch schlecht", Finanzminister Christian Lindner nennt die Lage "peinlich" und "gefährlich".

(Foto: -/dpa)

Die deutsche Wirtschaft kommt nicht aus der Krise. Kurios, wenn sich ausgerechnet Finanz- und Wirtschaftsminister darüber empören. Sie sollten dringend etwas tun.

Kommentar von Lisa Nienhaus

Die Ampelkoalition ist neuerdings offenbar die größte Kritikerin der Ampelkoalition. Jedenfalls, wenn man davon ausgeht, dass der Wirtschaftsminister und der Finanzminister einen gewissen Einfluss darauf haben, wie es der deutschen Wirtschaft geht. Die Bundesregierung senkt ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum deutlich. Nach der Rezession im vergangenen Jahr steckt Deutschland nun offenbar in der Stagnation. Gerade einmal 0,2 Prozent Plus soll es 2024 geben, das hat Robert Habeck schon vorab bestätigt. Vor wenigen Monaten war die Regierung noch von einer Trendwende zu Wachstum ausgegangen.

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