Konjunktur - Frankfurt am Main:Zahl der Firmen-Insolvenzen in Brandenburg weiter gesunken

Brandenburg
Rost wird an einer Tür mit einem Hinweisschild, das auf das Tragen eines Helms hinweist, sichtbar. Foto: Jonas Walzberg/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Potsdam/Frankfurt/Main (dpa/bb) - Insbesondere dank staatlicher Hilfen ist die Zahl der Firmenpleiteiten in Brandenburg erneut deutlich gesunken. Während im Vorjahr noch 36 Insolvenzen je 10 000 Einwohner gemeldet wurden, waren es in diesem Jahr hochgerechnet noch 28, wie die Wirtschaftsauskunfteil Creditreform am Mittwoch mitteilte. Damit hatte Brandenburg im Vergleich unter den Bundesländern die niedrigste Insolvenzquote.

Nach am Mittwoch veröffentlichten Daten der Wirtschaftsauskunftei sinkt die Zahl der Unternehmenspleiten im laufenden Jahr in Deutschland dank staatlicher Corona-Hilfsmilliarden auf den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung 1999. Creditreform geht von 14 300 Fällen aus, das wären 10,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor und halb so viele Firmen-Pleiten wie 2012.

Experten gehen davon aus, dass es nach dem Rekordtief im Corona-Jahr 2021 im kommenden Jahr erstmals seit langem wieder mehr Unternehmenszusammenbrüche geben wird. "Wir gehen zwar nicht von Insolvenzwelle aus, rechnen im kommenden Jahr aber mit einem Anstieg insbesondere im Handel und der Gastronomie. Im gewerblichen Bereich dürften die Zahlen stagnieren", sagte der Leiter der Creditreform-Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch.

© dpa-infocom, dpa:211208-99-304367/2

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