Rezession:Das Einkommen der Deutschen wird schrumpfen

Lesezeit: 3 min

Rezession: Das erwirtschaftete Einkommen der Deutschen wird 2022 mitnichten um 1,4 Prozent wachsen, sondern um 1,3 Prozent schrumpfen.

Das erwirtschaftete Einkommen der Deutschen wird 2022 mitnichten um 1,4 Prozent wachsen, sondern um 1,3 Prozent schrumpfen.

(Foto: Sina Schuldt/dpa)

Die Konjunkturprognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute sehen trübe aus. Sie haben aber ein Problem: Die tatsächliche Lage ist noch schlechter.

Von Claus Hulverscheidt, Berlin

Es waren düstere Prognosen, die die vier führenden Wirtschaftsforschungsinstitute da vergangene Woche zur Konjunkturentwicklung in Deutschland vorlegten. Demnach wird die hiesige Wirtschaft in diesem Jahr um gerade einmal 1,4 Prozent wachsen, für 2023 sagen die Experten angesichts von Krieg, Corona und anhaltender Pandemie gar einen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,4 Prozent voraus. Das Problem ist nur: So schlecht die Zahlen auch sein mögen, so schönfärberisch sind sie immer noch. In Wahrheit nämlich werden die Wohlstandsverluste noch erheblich größer ausfallen als das in den offiziellen Statistiken und Vorhersagen zum Ausdruck kommt. Oder anders gesagt: Das erwirtschaftete Einkommen der Deutschen wird 2022 mitnichten um 1,4 Prozent wachsen, sondern um 1,3 Prozent schrumpfen. 2023 dürfte das Minus gar bei rund 4 Prozent liegen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Herfried Münkler im Interview
"Die fetten Jahre sind vorbei"
Trainer practicing squats with male and female clients in park; Sport Fitness Ernährung
Gesundheit
"Wer abnehmen möchte, sollte das nicht allein über Sport versuchen"
Smiling women stretching legs on railing; Dehnen
Gesundheit
"Der Schlüssel zu mehr Beweglichkeit ist der hintere Oberschenkel"
Interview mit Sido
"Mein Problem war selbst für die Profis relativ neu"
Two sad teens embracing at bedroom; Trauer
Tod und Trauer
Wie man trauernden Menschen am besten hilft
Zur SZ-Startseite