Konjunktur Bitte kein Alarmismus

Trotz zuletzt schwacher Industriedaten hat sich das Risiko einer Rezession in Deutschland Forschern zufolge kaum erhöht. "Wir gehen davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit nur marginal gestiegen ist", sagte der Ökonom Thomas Theobald vom gewerkschaftsnahen Institut IMK mit Blick auf die Anfang nächster Woche zur Veröffentlichung anstehende hauseigene Analyse. Die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland in eine Rezession gerät, hatte das Institut zuletzt auf rund 28 Prozent taxiert. Der Wert soll zur Monatsmitte öffentlich gemacht werden. Der vom IMK erstellte Indikator bündelt jüngste Daten über die Wirtschaftslage. Trotz des leichten Anstiegs sehe das Institut "keinen Anlass, das Konjunkturbild über den Haufen zu werfen und Alarm zu geben". Zuletzt war der Ifo-Index auf den tiefsten Stand seit November 2014 gefallen.