Trotz ihrer Zustimmung zum Kohlekompromiss wollen die Umweltverbände weiter für einen früheren Ausstieg kämpfen. Das geht nach Informationen der Süddeutschen Zeitung aus einem Sondervotum hervor, das vier Mitglieder der Kommission zum Abschlussbericht abgegeben haben. "Wir stellen fest, dass weder das anvisierte Ausstiegsdatum 2038 noch der unkonkrete Pfad bis 2030 ausreichend sind, um einen angemessenen Beitrag des Energiesektors zum Klimaschutz zu leisten", schreiben die Vertreter von BUND, Greenpeace und Deutschem Naturschutzring. Auch die Vertreterin rheinischer Bürgerinitiativen, Antje Grothus, hat sich dem Votum angeschlossen. Dennoch habe man den Kompromiss mitgetragen, "um den klimapolitischen Stillstand Deutschlands der letzten Jahre zu durchbrechen", heißt es.
Kohlekommission:Raus hier
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Den Umweltverbänden geht der ausgehandelte Kompromiss nicht weit genug: Sie wollen, dass die Kohlekraftwerke vor 2038 stillgelegt werden.
Von Michael Bauchmüller, Berlin
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