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Knorr-Bremse:Kurzarbeit ausgeweitet

Der Fahrzeugzulieferer Knorr-Bremse hat die Kurzarbeit auf fast alle deutschen Standorte ausgeweitet. Seit Montag sind nun insgesamt rund 4000 Mitarbeiter betroffen, wie eine Sprecherin des Münchner Unternehmens am Mittwoch sagte. Die Maßnahme gilt zunächst für drei Monate. Grad und Dauer könnten aber von Standort zu Standort abweichen. In der Verwaltung wird der Sprecherin zufolge meist etwa 20 Prozent reduziert, in der Produktion meist um 60 Prozent. "Viele unserer Kunden haben mehrwöchige Pausen eingelegt, und daran müssen wir uns jetzt anpassen", erklärte Knorr-Bremse Chef Bernd Eulitz. Durch eine Aufstockung wird das Kurzarbeitergeld dem Unternehmen zufolge auf rund 85 Prozent erhöht.

© SZ vom 09.04.2020 / dpa

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