MeinungGemeinsame RüstungsprojekteDeutsche und Franzosen finden einfach nicht zusammen

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Kommentar von Caspar Busse

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Bundeskanzler Friedrich Merz (rechts) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron: Bei den gemeinsames Rüstungsprojekten läuft es derzeit nicht.
Bundeskanzler Friedrich Merz (rechts) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron: Bei den gemeinsames Rüstungsprojekten läuft es derzeit nicht.
Michael Kappeler/dpa

Der Börsengang des Panzerbauers KNDS ist vorerst gescheitert. Das Desaster zeigt, wie schlecht es um die deutsch-französische Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich bestellt ist.

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Die Erwartungen, die mit dem geplanten Börsengang des Rüstungsunternehmens KNDS verbunden wurden, waren groß. Die Regierungen in Berlin und Paris wollten beweisen, dass sie in Sachen Verteidigung doch gut zusammenarbeiten können. Denn erst vor einem Monat war ein deutsch-französisches Vorzeigeprojekt im Rüstungsbereich kläglich gescheitert. Das Vorhaben mit dem Kürzel FCAS sah vor, für viele Milliarden Euro einen gemeinsamen Kampfjet zu entwickeln und zu bauen. Die beteiligten Unternehmen und die Politik verhedderten sich aber dermaßen, dass das Ganze abgesagt wurde – neun Jahre (!) nach der ersten Idee.

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Rüstungsindustrie
:Warum der Panzerbauer KNDS seine Börsenpläne absagt

Nach langen Verhandlungen war der Börsengang für Mitte Juli geplant, jetzt hat ihn der Panzerkonzern plötzlich aufgeschoben. Es ist bereits der zweite Reinfall im deutsch-französischen Verteidigungsbereich innerhalb weniger Wochen.

SZ PlusVon Caspar Busse, Alexandra Föderl-Schmid und Anna Lea Jakobs

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