Platin für Brennstoffzellen

Bereits 1839 wurde die erste Brennstoffzelle in England entwickelt. Der wichtigste Bestandteil: ein Platindraht, an dem Wasserdampf erhitzt wurde und so in Wasserstoff und Sauerstoff zerfiel. Ihr Comeback erlebte die Brennstoffzelle in den 50er Jahren, als Militär und Raumfahrtindustrie nach neuen Antriebsmöglichkeiten suchten. Zur klimaschonenden Energiegewinnung rückte die Technologie erst in den vergangenen Jahren in die Aufmerksamkeit. Vor allem die Automobilindustrie setzt große Hoffnung auf die Brennstoffzelle, um die schadstofffreien Elektroautos anzutreiben. Der Elektrokonzern Panasonic bietet die Technologie auch zur Energieversorgung von Wohnhäusern an. Denn während die wasserstoffbetriebenen Zellen Strom erzeugen, fällt auch Wärme an, die genutzt werden kann.

Bild: Bloomberg 7. November 2010, 12:382010-11-07 12:38:43 © SZ vom 06.11.2010/aum