Greenwashing:Klimaneutral? Die Industrie will weiter schummeln

Greenwashing: Waschmittel in einer dm-Filiale in Düsseldorf. Der Marktführer wehrt sich gegen Greenwashing-Vorwürfe.

Waschmittel in einer dm-Filiale in Düsseldorf. Der Marktführer wehrt sich gegen Greenwashing-Vorwürfe.

(Foto: Norbert Schmidt/imago images)

Hersteller von Cremes, Windeln und Waschmittel werben mit der Klimaneutralität ihrer Produkte. Die EU plant, Belege dafür einzufordern. Wie die Industrie versucht, das EU-Vorhaben auszuhebeln.

Von Michael Kläsgen

Beim Gang durch die Märkte deutscher Drogerien fällt auf, wie oft das grüne Gewissen der Kundinnen und Kunden angesprochen wird: Der Beutel Flüssigseife von dm etwa soll "klimaneutral" sein. Andere Pflege- und Kosmetikprodukte werben auf der Verpackung damit, "CO₂-neutral" oder sogar "klimapositiv" zu sein. Egal, ob es die "Öko-Windeln" von Rossmann sind, die Duschflaschen von Nivea oder die Gefrierbeutel von dm, überall locken den Verbraucher ökologische Werbebotschaften. Doch die entsprechen nicht immer der Wahrheit.

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