Umweltschutz:Der Krieg darf keine Ausrede sein

Lesezeit: 6 min

Umweltschutz: undefined
(Foto: imago; Bearbeitung Jessy Asmus)

Einmal mehr droht der Schutz von Klima, Arten und Umwelt von der Agenda gefegt zu werden. Das wäre ein gravierender Fehler. Denn so düster die Gegenwart aussieht: Die Zukunft kann nicht warten.

Essay von Michael Bauchmüller

Die "Freiburger Thesen" der FDP verstauben längst irgendwo im Parteiarchiv, ein Relikt aus fernen, längst vergessenen Zeiten. Ist ja auch schon über 50 Jahre her, dass sich die Liberalen die Thesen als neues Grundsatzprogramm verordnet hatten. Und zwar eines, das die Umweltpolitik besonders großschrieb. "Umweltschutz hat Vorrang vor Gewinnstreben und persönlichem Nutzen", hielten sie da 1971 fest. So wichtig war er ihnen, dass sie ihn als Grundrecht im Grundgesetz verankern wollten, in Artikel 2. "Die Umweltkrise ist weltweit", warnten die Freiburger Thesen. "Sie bedroht auch uns und unser Land."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Herfried Münkler im Interview
"Die fetten Jahre sind vorbei"
Geheimdienste im Ukraine-Krieg
An der unsichtbaren Front
Woman Soaking Feet in Basin; Fußgesundheit
Gesundheit
"Ein Fuß muss täglich bis zu 1000 Tonnen tragen"
Micky Beisenherz über Elon Musk und Twitter
Der große Abfuck
Medizin
Wie die Art der Geburt den Immunschutz prägt
Zur SZ-Startseite