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Drohende Konflikte:Der schmerzhafte Abschied vom Öl

Venezuelas Ölförderanlagen sind marode.

(Foto: Rodrigo Abd/AP)

Die letzten Ölreserven müssen im Boden bleiben, dem Klima zuliebe. Doch für viele Förderländer hat dies brutale Folgen, weil wichtige Einnahme wegbrechen.

Essay von Silvia Liebrich

Das Erdölzeitalter hat viele Legenden hervorgebracht. Als John D. Rockefeller vor gut 160 Jahren in ein damals noch völlig neues Geschäftsfeld einstieg, konnte niemand ahnen, dass er zu einem der mächtigsten und reichsten Männer seiner Zeit aufsteigen würde. Früher als andere hatte Rockefeller, der aus einfachen Verhältnissen stammte, das Potenzial des Rohstoffs erkannt. Ihm folgten andere, denen das schwarze Gold ebenfalls zu märchenhaftem Aufstieg verhalf. Der sozialkritische US-Schriftsteller Upton Sinclair beschrieb bereits vor gut einem Jahrhundert in seinem Buch "Petroleum" die Abgründe und Faszination eines Rohstoffs, der wie kein anderer bis heute die moderne Zivilisation prägt.

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