MeinungKita-KriseArbeitgeber, mischt euch ein

Kommentar von Felicitas Wilke

Lesezeit: 2 Min.

Vor zehn, 15 Jahren investierten viele Unternehmen in Betriebskindergärten. Doch die aktuellen Betreuungsengpässe vieler Arbeitnehmer hat das offenbar nicht verhindert.
Vor zehn, 15 Jahren investierten viele Unternehmen in Betriebskindergärten. Doch die aktuellen Betreuungsengpässe vieler Arbeitnehmer hat das offenbar nicht verhindert. (Foto: Mareen Fischinger via www.imago-images.de/imago images/Westend61)

Unternehmen können nichts dafür, dass Kitas kein Personal haben und ständig Öffnungszeiten kürzen müssen. Trotzdem könnten sie mehr dagegen tun - auch im eigenen Interesse.

Wenn die Kita früher schließt, weil mal wieder eine Erzieherin gekündigt hat oder krank geworden ist, dann haben viele Menschen ein Problem. Die ohnehin schon überlasteten Fachkräfte in den Einrichtungen. Die Eltern, die weiter Minusstunden im Job machen müssen, um ihre Kinder zu betreuen. Die Kinder, die aus ihren Routinen gerissen werden und den Druck spüren, dem ihre Eltern ausgesetzt sind. Aber auch die Arbeitgeber. Mit Beschäftigten, die gleichzeitig Eltern kleiner Kinder sind, können sie derzeit nicht verlässlich planen.

Zur SZ-Startseite

Kita-Krise
:"Ich spüre ständig diesen Druck im Nacken"

Den Eltern geht die Kraft aus, Arbeitgebern die Geduld: Der Personalmangel in Kitas wird immer dramatischer. Aber wer ist verantwortlich?

SZ PlusVon Felicitas Wilke

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: