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Kinderarmut:Ein Gehalt reicht vielen Familien nicht

Das klassische Familienmodell, in dem er arbeitet und sie zuhause bleibt, schadet vor allem Kindern: Denn wenn Mütter nicht arbeiten, wachsen 30 Prozent der Kinder dauerhaft in Armut auf.

Von Paul Munzinger

Der Mann arbeitet und ernährt die Familie, die Frau bleibt zu Hause und hütet den Nachwuchs - dieses einst klassische Familienmodell reicht heute häufig nicht mehr aus, um Kinder vor Armut zu bewahren. Trägt ausschließlich der Vater zum Lebensunterhalt bei, sind nur 38 Prozent der Kinder finanziell abgesichert. Jedes dritte Kind dagegen wächst dauerhaft in Armut auf, knapp 30 Prozent zumindest zeitweise. Das geht aus einer Studie hervor, die Forscher des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung erstellt haben.

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