KI-Anwendungen:Wer hat Angst vor der Superintelligenz?

KI-Anwendungen: Derzeit entscheidet sich, wie die Welt mit künstlicher Intelligenz umgeht, der womöglich bahnbrechenden Technologie unserer Zeit.

Derzeit entscheidet sich, wie die Welt mit künstlicher Intelligenz umgeht, der womöglich bahnbrechenden Technologie unserer Zeit.

(Foto: Imago/Stock & People)

Getrieben von der Ahnung, dass man die Entwicklung nicht verschlafen darf, positionieren sich Staaten und Tech-Unternehmen in Sachen KI. Es ist ein Ringen um die Vorherrschaft - und eine Debatte, die stark von der Angst vor Überwachung geprägt ist.

Essay von Jannis Brühl

Was einst eine dystopische Fantasie war, ist längst Realität. Im Gazastreifen erfasst Israels Militär mit Gesichtserkennung vermeintliche Terroristen, die vor Überwachungskameras laufen oder von grobpixeligen Kameras in Drohnen gefilmt werden. Ob die Software richtiglag, ist erst einmal egal, der Betroffene ist in Schwierigkeiten. In Russland klagt die ohnehin kaum noch sichtbare Opposition, Protest sei durch allgegenwärtige, mit künstlicher Intelligenz ausgerüstete Überwachungskameras kaum noch möglich. In Deutschland fragen unterdessen Menschen, ob die mutmaßliche RAF-Terroristin Daniela Klette nicht schneller hätte gefunden werden können, wenn die Polizei mehr Gesichtserkennung einsetzen würde.

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