MeinungArbeitsweltDas geht den Chef nichts an

Kommentar von Paulina Würminghausen

Lesezeit: 2 Min.

Transparenz hat Grenzen, selbst im vollverglasten Büroturm.
Transparenz hat Grenzen, selbst im vollverglasten Büroturm. Jan Woitas/dpa

Unternehmen soll es schwerer gemacht werden, ihre Mitarbeiter mittels KI zu überwachen. Das sieht ein Gesetzentwurf aus dem Arbeitsministerium vor. Gut so.

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Es gibt Bücher, bei denen wundert man sich, wie alt sie sind. Einfach, weil sie so aktuelle gesellschaftliche Themen behandeln. „1984“ von George Orwell gehört ohne Zweifel dazu. Der Roman erschien bereits vor 75 Jahren und beschreibt auf wundervoll-grausige Weise die Angst, jederzeit und überall überwacht zu werden. Einer der berühmtesten Sätze von Orwell, aus dem sogar ein Reality-TV-Format entstand: „Big Brother is watching you.“

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KI am Arbeitsplatz
:So sollen Chefs Untergebene überwachen dürfen

Arbeitsminister Heil und Innenministerin Faeser wollen KI und Datensammelei bei der Arbeit Grenzen setzen. Wann Überwachung, Ortung und Bewerbertests trotzdem erlaubt sein sollen.

SZ PlusVon Roland Preuß

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