KI-Training in den USANein, KI-Firmen verbrennen keine antiken Bücher

Lesezeit: 2 Min.

Bedrohte Bücher? Der Petrowka-Buchmarkt in Kiew.
Bedrohte Bücher? Der Petrowka-Buchmarkt in Kiew.
Roman Pilipey/dpa

Seit Wochen geistert eine irreführende Geschichte durchs Netz, KI-Firmen würden Buch-Antiquitäten schreddern. Dabei ist die richtige Geschichte (fast) genauso interessant.

Von Max Muth

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Die Richtigstellung von Falschnachrichten, das sogenannte „Debunking“, kann man sich oft eigentlich sparen. Denn während die falsche Meldung Millionen lesen, werden es bei der Richtigstellung nur wenige Tausend sein. Die Mechanik ist einfach. Die verbreitete Meldung hat einen wahren Kern, ist aber auf die Erzeugung von Emotionen optimiert: Am besten funktioniert immer noch Wut. Rage-Bait nennen das deshalb die jungen Leute heute. Konkret in diesem Fall: Ja, es scheint so zu sein, dass die großen KI-Firmen bei Secondhand-Buchhändlern die Sortimente leer kaufen, mit dem Ziel, sie einzuscannen und für das Training von KI-Modellen zu verwenden.

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