ArbeitsweltMein Kollege, der KI-Agent

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Illustration: Shutterstock, sted/SZ

Sie können Reisen planen und Beiträge für Social-Media schreiben. Sogenannte KI-Agenten kommen immer häufiger zum Einsatz. Aber können sie echte Mitarbeiter so einfach ersetzen?

Von Simon Groß

SZ bei Google bevorzugen

Wenn Sarah Rojewski mal wieder unterwegs ist, bittet sie einfach Donna um Hilfe. Wie neulich, als sie in einer Woche Termine in Berlin, München und Frankfurt hatte. Donna plant dann Rojewskis Fahrten so, dass sie alles gut unter bekommt. Das erzählt die KI-Influencerin und Podcasterin auf einer Veranstaltung von Linkedin in München. Donna sucht nicht nur Zugverbindungen heraus, sie weiß auch zum Beispiel, wie lange Rojewski zu Fuß von A nach B braucht, kennt ihre Vorliebe für nette Cafés und plant eine Pause zwischen den Terminen ein. Donna könnte man also als eine klassische Assistentin bezeichnen, zuverlässig und gut informiert – wäre da nicht dieses eine Detail: Donna ist kein Mensch, sondern ein sogenannter KI-Agent.

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