Streit um MarkenrechteWenn ostwestfälische Sturheit auf amerikanischen Größenwahn trifft

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Sergen Kolcu am Drehspieß in seiner „Krispy Kebab“-Filiale in Bielefeld.
Sergen Kolcu am Drehspieß in seiner „Krispy Kebab“-Filiale in Bielefeld. Friso Gentsch/dpa

Der Döner von Kentucky Fried Chicken war für ein Bielefelder Unternehmen schwer verdaulich. Ausgetragen wurde der Streit aber nicht vor Gericht, sondern auf Social Media.

Von Leonie Urbanczyk

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„Krispy Kebab“, das klingt nach einer kreativen Weiterentwicklung des traditionellen Döners. Es klingt nach Biss, vielleicht ist das Fleisch knuspriger, vielleicht das Brot, vielleicht beides. Sicher ein guter Snack nach einer durchzechten Nacht. An Kentucky Fried Chicken denkt man dabei eher nicht. Doch es stimmt. Dort hat man genau das auf den Markt gebracht: Krispy Kebab, also frittiertes Hühnchen statt Rindfleisch vom Drehspieß, „Kebab Wrap Sauce“ statt Kräutersoße. Der Döner als Aktionsprodukt einer Fast-Food-Kette. Das Problem: In Bielefeld gibt es seit Jahren eine Döner-Kette, die auch „Krispy Kebab“ heißt. Und der US-Konzern setzt noch einen drauf und unterlegt den Werbespot für das neue Produkt mit einem Lied der Band Die Prinzen: „Alles nur geklaut“.

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