Kernfusion„Wir müssen endlich in die Gänge kommen“

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Milena Roveda ist Chefin des Unternehmens Gauss Fusion, das den Kraftwerksbau für Fusionsenergie ermöglichen will.
Milena Roveda ist Chefin des Unternehmens Gauss Fusion, das den Kraftwerksbau für Fusionsenergie ermöglichen will. (Foto: Friedrich Bungert)

Eine ständige, sichere Energiequelle, ohne die Nachteile der Atomkraft? Milena Roveda, Chefin von Gauss Fusion, ist überzeugt: Kernfusion wird die Energieversorgung komplett verändern. Andere bezweifeln das.

Von Nakissa Salavati

Milena Roveda hatte schon immer ein Faible für unwahrscheinliche Wege. Als sie als Kind in Lima aufwuchs, sei sie von Deutschland fasziniert gewesen, aus einem eigenwilligen Grund: „Die Deutschen waren in Filmen immer die Bösewichte. Ich fand das viel spannender als die Good Guys aus den USA.“ Die andere Seite dieses Deutschlands waren für Roveda die Ikonen der Nachkriegszeit: die importierten VW-Käfer, mit denen die Lehrer der deutschen Schule in der peruanischen Hauptstadt vorfuhren, die Roveda als Kind besuchte. Mit 20 Jahren dann zog sie von Lima nach Leverkusen. Für die meisten Menschen kein naheliegender Ortswechsel, für Roveda, heute 57, schon. Sie arbeitete für Bayer, noch so eine Wirtschaftsikone. „Ich habe diese deutschen Innovationen und Produkte bewundert. Bayer, das war für mich Aspirin, das war Chemie, die die Welt verändert.“

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